Photovoltaikanlage

Heizen und wohlfühlen mit Ökostrom – So werden auch Sie unabhängig von Öl und Gas.

Für Eigenheim-Besitzer wird es wirtschaftlich immer attraktiv, mit Ökostrom zu heizen. Außerdem sinken dadurch die Kosten der Energiewende. So halten Sie Ihr Heim warm und verdienen nebenher noch Geld. Das Haus warm halten – und dabei noch Geld verdienen. Michael Heyder aus Königsfeld bekommt das schier unglaubliche Kunststück hin. Seit drei Jahren heizt der Familienvater sein 240 Quadratmeter großes Einfamilienhaus auf einer Anhöhe im Schwarzwald mit Strom, den zum größten Teil Solarzellen auf dem Dach liefern. Nachts bezieht er den fehlenden Strom aus dem Netz. Trotzdem bekommt Herr Heyder sogar noch Geld von seinem Versorger. Denn übers Jahr gesehen produziert seine 11 kWp Photovoltaikanlage insgesamt doppelt so viele Kilowattstunden (kWh), wie die Familie verbraucht. Für den ins Netz eingespeisten Strom erhält er 13 Cent je kWh und streicht so ein kleines Nebeneinkommen von 140 Euro ein – jeden Monat.

Heizungen in Form von Infrarotheizungen sind die Zukunft. Für Hausbesitzer werden strombetriebene Heizungen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage immer attraktiver. Denn die Vergütung für den Solarstrom sinkt beständig. Wer jetzt eine Solaranlage installiert, erhält noch rund zwölf Cent je kWh. Daher rentiert es sich immer mehr, möglichst viel des Dachstroms selbst zu nutzen, statt ihn für bundesweit durchschnittlich 28 Cent teuer aus dem Netz zu beziehen. Herr Heyder, ganz studierter Betriebswirt, hat das für sein Schwarzwaldhaus durchkalkuliert. Als er es vor drei Jahren kaufte, leckte der alte Ölkessel, und die Heizungsrohre waren marode. „Eine Generalsanierung mit herkömmlicher Heiztechnik hätte mich weit über 30.000 Euro gekostet“, sagt er.

 

Billiger als Öl

Also sah sich der 43-Jährige nach Alternativen um – und stieß auf elektrische Infrarotheizungen. 13 Infrarotheizungen halten die elf Zimmer nun warm: Im Wohnzimmer als dekorativer Spiegel, in Küche und Kinderzimmer als beschreibbare Kreidetafel, im Bad als schimmernde schwarze Platte. Fließt Strom durch die Heizdrähte, erwärmen sich die Elemente in Minuten auf bis zu 90 Grad Celsius und strahlen die Wärme gleichmäßig ab. Durch diese Abstrahlung entsteht eine behagliche und gesunde Wohlfühlwärme. Anders als bei einer heißen Herdplatte besteht jedoch keine Verbrennungsgefahr. „Es ist wie bei einem Kachelofen“, sagt Herr Heyder. „Man spürt die Hitze und zieht die Hand zurück.“ Sonst hätte er mit kleinen Kindern im Haus die Technik nicht installiert. Herr Markus Trick von der Firma Kerngesund Energiekonzepte GmbH und Experte für Infrarotheizungen bestätigt dieses Phänomen wie folgt: Die Handfläche entzieht der Infrarotheizung mehr Energie als diese nachliefern kann. Daher kommt es zu keine Verbrennungen.

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Infrarotheizung Wohnraum
Infrarotheizung Badezimmer

Die Familie schwärmt von den angenehmen Infrarotstrahlen. „Wie Sonnenlicht.“ Sie verteilt die Wärme gleichmäßig im Raum; Wände, Decken und Böden nehmen sie auf – und geben sie dann wieder ab. So ist es nie fußkalt, eine Zimmertemperatur von rund 20 Grad reicht bereits, um sich wohl zu fühlen. Finanziell hat die Herr Heyder die Anschaffung keine Minute bereut. Mit 10.000 Euro war sie zwei Drittel billiger als eine Sanierung der Ölheizung. Mit 800 bis 900 Euro im Jahr sind seine Heizkosten für den noch benötigten Strom aus dem Netz sehr überschaubar. Würde er Öl einsetzen, müsste er stattdessen rund 2500 Euro zahlen. Doch selbst wenn er den Strom für die Infrarotheizung und die Wärmepumpe, die das warme Wasser für Dusche und Küche bereitstellt, komplett beim Versorger einkaufen würde, wäre die Technik wirtschaftlich, hat Heyder überschlagen. Auch weil sie praktisch wartungsfrei ist und er sich den Schornsteinfeger ebenfalls sparen kann.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 07427/92270 oder unter info@kerngesund-energiekonzepte.de. Oder stellen Sie einfach eine Anfrage unter:

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Quellenangabe: u.a. Ausschnitte aus dem Bericht in der Wirtschaftswoche Ausgabe 06 – 05.02.2016 / Autor: Dieter Dürand.